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Hinter einer tristen, vergilbten Fassade verbarg sich über Jahrzehnte ein Schmuckstück früherer Jahre.

Als das Haus in Bredenborn errichtet wurde, war es in seiner Art sicherlich einmalig. Ein imposanter Bau, der dem Geschäftssinn und dem unbedingten Zukunftswillen des Erbauers Heinrich Drewes Rechnung trug. Das genaue Datum der Erbauung ist nur annähernd zu ermitteln, denn alle Merkmale des Baustils weisen auf die Gründerjahre des 19. Jahrhunderts hin. In der Zeit nach 1870/71 war wirtschaftliche Aufbruchstimmung und so passt es ins Bild, dass um das Jahr 1881 ein großes, doppelstöckiges Ziegelhaus mit Satteldach mit auffällig abgesetzten Zierverblendungen an den Traufenseiten und dem Giebel, mit einer 7-stufigen, breiten Eingangstreppe, Rundbogenfenstern mit Sprossen, einem Bullauge in der Giebelspitze und der Funktion entsprechend, einem großen Schaufenster in der Dorfmitte seinen Platz fand.

Dieses Haus war schon eine Besonderheit im beschaulichen Bredenborn mit seinen bäuerlich geprägten Fachwerkbauten. Das Foto (Postkarte, links oben) spiegelt die ganze Schönheit des Gebäudes wider, das von vier jungen Bäumen giebelseitig flankiert, dem roten Ziegel Kontrast und Leben gab.

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